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Wie hilft CBD gegen Stress?

Von 23. Dezember 2020Keine Kommentare

Es existieren unterschiedliche Arten von Stress. Dabei ist es fundamental wichtig, zwischen positivem und negativem Stress zu unterscheiden. Denn Stress ist ein essenzieller Bewusstseinszustand, der im Laufe der Evolution maßgeblich zu unserem Überleben beigetragen hat. Im Idealfall regt uns Stress dazu an Höchstleistungen zu erbringen und über uns selbst hinaus zu wachsen. Doch negativer Stress kann dazu führen, uns zu blockieren und dadurch in Lethargie oder Depression fallen zu lassen. Diese Art von Stress wird auch „Rückhaltestress“ genannt und macht auf Dauer krank. In diesem Beitrag gehen wir darauf ein, wie Cannabidiol (CBD) dabei helfen kann, das Stresslevel zu regulieren und den schädlichen Konsequenzen von Dauerstress vorzubeugen.

Negativer Stress

In unserer Gesellschaft geht der Alltag mit allen möglichen Herausforderungen einher. Sie können fremder Natur sein, also von außen kommen. Sei es durch berufliche Erwartungen seitens Vorgesetzter in der Arbeit, dem Leistungsdruck in der Schule oder Pflichten innerhalb der Familie. Aber auch wir selbst setzen uns ständig unter Druck. Wir sagen uns, dass wir alle Ziele erreichen müssen, die wir uns vornehmen. Wir haben eine konkrete Vorstellung unserer Zukunft, die sich erfüllen soll. Wir brauchen einen möglichst großen Freundeskreis, um uns immer wieder selbst zu bestätigen. Selbst unsere Freizeit muss möglichst sinnvoll gefüllt werden, damit wir in keinem Fall Zeit verlieren. Dabei können wir nicht zwischen den Erwartungen der Außenwelt und unserem inneren Antrieb unterscheiden. Denn beide Sphären stehen in stetiger Wechselwirkung zueinander.

Gesellschaftliche Ursachen

Die Wurzel allen Übels scheint die Wahrnehmung von Zeit als endliche Ware zu sein, die effizient umgesetzt werden muss. Umsatz bedeutet hier nicht nur Geld, sondern viel Mehr: Anerkennung und Status. In Zeiten der konstanten Öffentlichkeitmachung des Privaten sind diese Währungen mindestens so viel wert wie materieller Besitz. Diese Mentalität setzt uns unter einen konstanten Erfolgsdruck, der negativen Stress verursacht. Doch was ist Stress eigentlich genau?

Eine Definition – Cortisol und Adrenalin als „Stresshormone“

Es bestehen einige biologische Indikatoren für Stress. Dazu gehören mitunter eine erhöhte Pulsfrequenz, erhöhter Blutdruck und die vermehrte Freisetzung von Cortisol und Adrenalin im Körper. Cortisol, auch als „Stresshormon“ bekannt, ist ein Steroidhormon und wirkt katabol. Das heißt, es verstärkt abbauende Prozesse des Stoffwechsels, um genügend Energie bereitzustellen und den Körper von Schadstoffen zu befreien. Adrenalin hingegen ist ein Dopaminderivat und damit zur gehört Gruppe der Ketacholamine. Es stellt einen wichtigen Neurotransmitter dar, der den Körper in Alarmbereitschaft versetzt.

Die Rolle von Stress – damals und heute

Wenn wir uns den Urzustand des Menschen vorstellen, sind die Wirkungen von Cortisol und Adrenalin in jedem Fall sehr nützlich. Geriet der Urmensch in lebensgefährliche Situationen, wurde sein Organismus durch die Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin aktiviert und damit fit und wach genug, um sie zu bewältigen bzw. zu überleben. In den modernen Gesellschaften jedoch ist dieser Effekt meistens kontraproduktiv. Wir fangen während einer schwierigen Klausur an zu schwitzen und können uns nicht mehr konzentrieren oder laufen rot an, wenn uns Dinge peinlich sind. Um nur einige wenige Beispiele zu nennen. Auch autodestruktive Gedanken, mit denen wir uns unter Druck setzen, können uns stressen und zur Ausschüttung von Cortisol bzw. Adrenalin führen. Dadurch befindet sich unser Körper in ständiger Alarmbereitschaft. In diesem Zustand ist es unmöglich zu der Ruhe zu finden, die wir dringend benötigen.

Wie kann CBD gegen Stress helfen?

Cannabidiol (CBD) besitzt eine endokrinologische Wirkung, d.h. es beeinflusst unseren Hormonhaushalt. Auch die Freisetzung von Cortisol, allgemein als „Stresshormon“ bekannt, wird durch die Einnahme von CBD reguliert. In einer klinischen Studie untersuchten Forscher neben Patienten mit einem erhöhten Risiko für eine Psychose auch psychisch gesunde Menschen. Sie stellten bereits nach einer Woche sowohl bei der Patientengruppe als auch bei der Kontrollgruppe eine signifikante Reduktion des Cortisolspiegels fest. Eine weitere klinische Studie untersuchte den Effekt einer einmaligen Dosis von CBD auf gesunde Probanden. Es wurde mitunter eine verringerte Ausschüttung an Noradrenalin, einem engen Verwandten von Adrenalin, festgestellt. Außerdem wurde im Rahmen einer Tierstudie nach der Abgabe von CBD eine signifikante Reduktion eines induzierten Rückhaltestresses festgestellt. Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse untermauern die entspannende Wirkung von CBD.

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