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Wie CBD das Immunsystem stärken kann

By Mai 13, 2020One Comment

Das Immunsystem – Wie funktioniert es genau?

Unser Immunsystem ist dafür verantwortlich gesundheitliche Gefahren durch eine natürliche biochemische Antwort des Körpers zu neutralisieren. Dazu gehört der Schutz vor Krankheitserregern, wie z.B. Parasiten, Viren und Bakterien. Um eine angemessene Reaktion des Körpers auf die Erreger zu gewährleisten, muss das Immunsystem dazu in der Lage sein, gesunde Zellen und Mikroorganismen von erkrankten bzw. schädlichen zu unterscheiden. Bei der Reaktion kommt es zu Entzündungen, die den Körper im Normalfall bei der Heilung unterstützen.

Durch Autoimmunkrankheiten wird die Unterscheidung zwischen gut – und bösartigen Zellen jedoch gestört. Dadurch kommt es zu einem dauerhaften Alarmzustand des Immunsystems und als Konsequenz zu gesundheitlichen Komplikationen.

Effekte von CBD auf das Immunsystem und das Endocannabinoidsystem

Zahlreiche Studien der letzten Jahre deuten darauf hin, dass CBD durch seine Wirkung auf das Endocannabinoidsystem (ECS) auch das Immunsystem beeinflussen kann. Das ECS besteht aus CB1 -und CB2-Cannabinoid-Rezeptoren. Aufgrund des Verbots von Cannabis und des damit zusammenhängenden Forschungsverbots konnte das ECS erst zwischen 1990 und 1993 identifiziert werden. Ein wichtiges Endocannabinoid ist 2 – Arachidonoylglycerol, welches an beide Rezeptoren des ECS bindet. CBD stellt ein mimetisches Phytocannabinoid dar, was bedeutet, dass es pflanzlicher Herkunft ist und an die gleichen Rezeptoren wie das körpereigene Cannabinoid (CB1 -und CB2) bindet.

Der Zusammenhang des ECS und des Immunsystems sind leider noch nicht vollständig erforscht. Allerdings wurden in den letzten Jahren neue Ansätze etabliert, die die Rolle des ECS in Immunmodulationsprozessen untersuchen. Gesichert gilt, dass hauptsächlich die CB2-Rezeptoren auf das Immunsystem Einfluss nehmen.

CBD hemmt Entzündungen im zentralen Nervensystem

CBD scheint eine allgemein entzündungshemmende Wirkung auf das zentrale Nervensystem zu haben. Eine Eigenschaft, die sich positiv auf die Behandlung von Autoimmunkrankheiten auswirken kann. Das Cannabinoid kann die Bildung von bestimmten Proteinen, sogenannten Zytokinen, die von den Immunzellen des Körpers freigesetzt werden, effektiv stören. Normalerweise werden diese freigesetzt, wenn der Körper Stress oder Verletzungen unterliegt. Die Ausschüttung führt zu einer Entzündungsreaktion, welche bei einer vorliegenden Autoimmunkrankheit chronisch werden kann.

Die Forschung der letzten Jahre zeigte, dass Cannabinoide viele verschiedene Funktionen der Immunzelle in Menschen und Tieren modulieren und so dabei helfen könnten, dass Immunsystem zu regulieren. Durch chronische Entzündungen kommt es zu einem Mangel an Endocannabinoiden. Dadurch kann das ECS nur eingeschränkt funktionieren. An dieser Stelle könnte CBD einen Ausgleich schaffen und zu einer Regulation des ECS führen. Hier eignen sich Vollspektrum – Präparate, da sie neben CBD noch Flavonoide und Terpene enthalten, welche den sogenannten Entourage-Effekt herbeiführen. Somit könnte CBD-Öl bei geeigneter Konzentration chronische Entzündungsreaktionen hemmen, die für verschiedene Autoimmunstörungen wie Multiple Sklerose und Rheumatoide Arthritis verantwortlich sind.

Mögliche Alternative zu Pharmazeutika

Traditionell werden Autoimmunkrankheiten mit synthetischen Immunsuppressiva behandelt. Dadurch wird allerdings das Immunsystem insgesamt negativ beeinflusst. Dies kann zu unerwünschten Nebenwirkungen und zusätzlichen gesundheitlichen Komplikationen führen, da die Betroffenen anfälliger für Infektionen und Krankheiten werden. Einzelne Cannabinoide wie CBD sind dazu in der Lage spezifischer als herkömmliche Medikamente auf einzelne Teile des Immunsystems Einfluss zu nehmen, ohne es insgesamt zu beeinträchtigen. Somit könnte die Stoffgruppe eine natürliche Alternative zur Behandlung von Menschen mit Autoimmunerkrankungen darstellen.

 

Isa

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