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Was sind Terpene?

Von 8. Dezember 2020Dezember 23rd, 2020Keine Kommentare

Terpene sind eine Gruppe chemischer Verbindungen. Die Stoffgruppe ist sehr heterogen. Das bedeutet, dass die verschiedenen Moleküle der Gruppe ganz unterschiedlich aufgebaut sein können. Dabei enthalten sie jedoch immer ein Gerüst aus Kohlenstoff. Es sind über 8000 Terpene bekannt, die meisten Terpene sind pflanzlicher Herkunft und sind z.B. Hauptbestandteil von ätherischen Ölen. Auch Cannabis Sativa L. enthält Terpene. Sie bestimmen sowohl Duft und Geschmack als auch Wirkung der einzelnen Sorten. In der Natur nehmen sie sehr wichtige Funktionen ein. Aber auch für uns Menschen sind sie als pharmakologisch wirksame Substanzen sehr interessant. Die Forschung dazu ist bislang jedoch eher lückenhaft. Wir fangen somit gerade erst damit an, diese interessanten Moleküle zu verstehen.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Treten Terpene in Pflanzen auf, sind sie Teil der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, zu denen auch die Stoffgruppen der pflanzlichen Cannabinoide und Alkaloide gezählt werden. Diese Stoffe sind dadurch definiert, dass sie weder Teil des Metabolismus (Energiestoffwechsels) noch des anabolen (aufbauenden) oder katabolen (abbauenden) Stoffwechsels sind. Die Stoffe werden somit nur in speziellen Zelltypen produziert. Von den primären Pflanzenstoffen sind sie dadurch abgegrenzt, dass sie nicht essenziell (lebenswichtig) für die Pflanze sind. So zählt z.B. Chlorophyll nicht zu den sekundären Pflanzenstoffen, obwohl es nur in photosynthetisch aktiven Zellen produziert wird. Da es aber lebensnotwendig für Pflanzen ist, gehört es zu den primären Pflanzenstoffen. Nichtsdestotrotz erfüllen die sekundären Pflanzenstoffe wichtige Funktionen für die Pflanzen. So dienen Cannabinoide z.B. der Abwehr von herbivoren Fressfeinden (Pflanzenfressern) und entfalten teilweise eine antimikrobielle Wirkung. So bieten sie Schutz vor schädlichen Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen.

Nutzen von Terpenen für Natur und Mensch

Als Duftstoffe nehmen Terpene in der Natur eine fundamental wichtige Rolle ein. Beispielsweise orientieren sich Bestäuber wie die Honigbiene neben der Farbe ihrer Blüten auch an den charakteristischen Düften von Blütenpflanzen. Auch andere Bestäuber wie Fledermäuse hängen von dem spezifischen Duftprofil einzelner Blütenpflanzen ab, da sie sich in Coevolution mit ihnen entwickelt haben und sich so auf einzelne Arten spezialisiert haben. Daneben wirken auch sie wie die pflanzlichen Cannabinoide in vielen Fällen antimikrobiell und schützen die Pflanze so vor Krankheiten. Die Wahrheit ist aber auch, dass wir bislang noch gar nicht allzu viel von dieser Stoffgruppe und ihrer Bedeutung in der Natur verstehen. Der potenzielle Nutzen in der Medizin wird gerade aber intensiv erforscht. Laut dem Artikel besitzt die Stoffgruppe ein vielfältiges Potenzial. Nach den Autoren lassen sich Terpene womöglich in der Krebstherapie, als Schmerzmittel und als Entzündungshemmer einsetzen. Also ein Wirkungsprofil, dass in vielen Teilen mit dem von Cannabidiol (CBD) übereinstimmt.

Entourage Effekt durch Vollspektrum CBD-Hanföl

Inzwischen ist sich die Fachwelt weitgehend einig, dass die in der Hanfpflanze enthaltenen Terpene die Wirkung enthaltener pflanzlicher Cannabinoide (Phytocannabinoide) wie CBD beeinflussen. In jedem Fall dadurch, dass die Bioverfügbarkeit verbessert wird. Das bedeutet, dass das CBD einfacher in die Blutbahn gelangt und die Blut-Hirn-Schranke leichter überschreitet. Außerdem erweitern Terpene durch ihr eigenes pharmakologisches Wirkungsprofil die spezifischen Wirkungen von CBD und den weiteren Phytocannabinoiden der Hanfpflanze wie z.B. Cannabigerol (CBG). Durch den kombinierten Effekt von Terpenen und pflanzlichen Cannabinoiden wirken Vollspektrum CBD-Hanföle ganzheitlich auf den Körper ein und entfalten das volle Potenzial von Cannabis. Hier findet ihr mehr zu diesem interessanten Phänomen.

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