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Herzrasen, Stress und Panikattacken – Tipps und Tricks für einen entspannten Alltag

Von 11. Juli 2020Juli 23rd, 2020Keine Kommentare

Manche Menschen in Deutschland erleiden regelmäßig Panikattacken. Unser Alltag ist stressig, man muss viele Dinge unter einen Hut bringen und so kann Überforderung zu Stress führen und im schlimmsten Fall eine Panikattacke verursachen. Panik ist ein Gefühl, das oft in schwierigen Lebenssituationen entsteht, in denen das Stressniveau hoch ist. Beim Versuch viele Dinge gleichzeitig zu tun, ist das Gehirn irgendwann überfordert und hat weniger Ressourcen, um das Furcht-Netzwerk richtig zu steuern.

Bei Panikattacken kommt es zu einer vermehrten Aktivierung in zwei Hirnbereichen. Der erste ist der linke Gyrus frontalis inferior im Frontallappen. Hier sind die Funktionen Aufmerksamkeit, Vernunft und Verstand vertreten. Der zweite Bereich ist das Furcht-Netzwerk. Es besteht aus Amygdala, anteriorem cingulärem Cortex und Insula. Hier werden emotionale Ereignisse aufgearbeitet und bewertet.

Es gibt zwei Theorien für die Entstehung von Panikattacken. Die eine vermutet eine leichte Erregbarkeit im Furcht-Netzwerk, das auf normale Reize überreagiert. Das würde erklären, warum bei manchen Personen bereits kleine Zweifel oder Gedankenspiele Panikattacken verursachen können. Die zweite Hypothese ist, dass kognitive Prozesse die Ursachen der Angststörung sind. Kognitive Prozesse sind die Wahrnehmung, die Aufmerksamkeit, das Denken, das Gedächtnis und die Sprache. Wir nehmen also mit unseren Sinnesorganen Information falsch auf, es kommt zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Diese negativen Gedanken sind dann für die Panikattacken verantwortlich.

In einem Jahr leiden ca. 2,5 % der Bevölkerung an einer Panikattacke. Frauen sind häufiger von der Störung betroffen als Männer. Eine Panikattacke hat meistens noch weitere Begleiterscheinungen. Diese sind beispielsweise:

  • Herzklopfen oder Herzrasen
  • Kribbeln in Händen oder Füßen
  • Schwitzen
  • Kurzatmigkeit
  • Hitzewallungen und Kälteschauer
  • Schwindel
  • Brustschmerzen
  • Benommenheit

Auch Menschen, die emotional vernachlässigt wurden und nicht genug Unterstützung und Geborgenheit bekamen, haben ein erhöhtes Risiko für Angst­­störungen. Denn wenn die Sicherheit, dass wir uns bei Gefahr an unsere Bindungspersonen wenden können, fehlt kann dies zu Panik führen. Denn das Vertrauen, dass uns schon ­­jemand helfen und sich um uns kümmern wird, entspannt uns.

 

Tipps und Tricks um Panikattacken zu vermeiden

Gesünder leben:

Ein bewusster Lebensstil hilft, die Wahrscheinlichkeit für Panikattacken zu senken. Vermeide also Substanzen, die Panik verstärken können, zum Beispiel Nikotin, Koffein und Alkohol. Außerdem solltest du gesund und regelmäßig essen und genug schlafen.

Vertraue deinem Körper:

Lerne Signale deines Körpers richtig zu verstehen und darauf zu reagieren. Beim Sport zum Beispiel ist ein schneller Puls, der durch körperliche Anstrengung entsteht, normal. Auch Hitze und Flüssigkeitsmangel im Hochsommer können Benommenheit und Kurzatmigkeit verursachen. Doch treten diese Symptome plötzlich und einfach so auf, weißt du, dass dir eventuell eine Panikattacke bevorsteht.

Führung übernehmen und Selbstvertrauen steigern:

Versuche dich im Alltag nicht von der Angst leiten zu lassen. Ziehe dich nicht zurück und versuche Situationen, die dir unangenehm sind zu meistern, anstatt sie zu meiden. Lasse dich von Freunden oder Familie bestärken, bereite dich auf schwierige Situation vor und motiviere dich selbst. Es kann auch helfen aufzuschreiben, vor was man eigentlich Angst hat und dies dann mit einer Freundin/einem Freund zu besprechen. So kann aufgezeigt werden, dass man sich vielleicht mehr sorgt als es eigentlich nötig ist.

 

Was kann ich bei einer Panikattacke tun? – Tipps für die Soforthilfe

Ruhe bewahren:

Klingt einfacher als es vielleicht ist – versuche ruhig und gelassen zu bleiben. Falls dein Umfeld hektisch und unruhig ist – verlasse kurz den Raum. Sitzt du beispielsweise in der Bahn, kannst du auch ein Familienmitglied oder einen Freund/eine Freundin anrufen und sie/ihn darum bitten, dir beruhigend zuzusprechen.

Richtig Atmen:

Es kann hilfreich sein, dich auf deine Atmung zu konzentrieren. Online findet man viele verschiedene Atemübungen, die beruhigen. Es gibt sogar Kurse, in denen man lernt, richtig zu atmen, wenn man sich in einer solchen Situation befindet. Betroffene einer Panikattacke glauben manchmal keine Luft zu bekommen und vergessen dabei auszuatmen. Bewusstes Atmen kann also helfen. 

Entspannungstechniken und Muskelentspannung:

Menschen können lernen ihre Muskeln, bewusst zu entspannen. Ängste werden dadurch abgeschwächt, weil die Aktivität des sympathischen Nervensystems gedämpft wird. Die Technik der progressiven Muskelentspannung ist dafür gut geeignet und leicht zu erlernen.

Ablenkung:

Eine weitere Möglichkeit der Soforthilfe ist sich abzulenken. Beim Einsetzen von beunruhigenden Gedanken kann man ein Gespräch mit jemand anderem beginnen, an ein ganz bestimmtes positives Ereignis denken oder Musik hören.

 

Therapien und Pharmazeutika

Eine Therapie, in der man sich seinen Ängsten stellt und heraus­findet, wo die Ursachen für Stress liegen, kann Erfolge erzielen. Je früher man damit beginnt, desto besser die Heilungschancen. Ist die Angsterkrankung stark ausgeprägt oder kommen Probleme wie Depressionen hinzu, setzen Ärzte zusätzlich Psychophar­­maka ein. Diese Medikamente können das Furcht-Netzwerk im Gehirn regulieren. Allerdings sind diese Medikamente nicht nebenwirkungsfrei und können zu unerwünschten Begleiterscheinungen führen.

 

Herzrasen

Anfälle von Herzrasen können in den meisten Fällen durch einen einfachen Trick gestoppt werden. Der Herzschlag kann manchmal wieder normalisiert werden, indem man bestimmte Druck-Rezeptoren reizt. Man kann zum Beispiel mit Mittel- und Zeigefinger eine Stelle am Hals leicht massieren, an der man den Puls spürt. Das stimuliert den Karotissinusnerv, der den Blutdruck in den Halsschlagadern misst. Dadurch lässt sich die Herzschlagfrequenz möglicherweise absenken und so der Anfall stoppen. Da infolge der Massage auch der Blutdruck sinken kann, sollte man diese Methode allerdings nur im Sitzen oder Liegen vornehmen. 

 

CBD – der perfekte Alltagshelfer

Durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kann CBD verschiedene Prozesse im Gehirn des Menschen beeinflussen. Dazu gehören beispielsweise mehr Ruhe und Gelassenheit sowie die Verbesserung der Schlafqualität. CBD kann auch eingesetzt werden um Depressionen, traumatische Beschwerden und Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen. 

Adrenalinausschüttung:

CBD kann bei Stress hilfreich sein, denn es hat einen Einfluss auf die Ausschüttung von Adrenalin. Der Boten­stoff Adrenalin wird immer dann frei­ge­setzt, wenn Menschen sich in akuten Stress­situ­ationen befinden. Auch dauerhafter Stress kann zur Ausschüttung von Adrenalin führen. Danach kommt es zu einer gesteigerten Herzfrequenz, zu einer Ver­engung der Blutgefäße und zu einem Anstieg des Blut­drucks. Damit wird ein wichtiger Prozess in die Gänge geleitet, denn so kann schnell die Flucht ergriffen oder reagiert werden. Allerdings bringt ein ständig erhöhter Adrenalinspiegel viele Risiken mit sich. Denn Blut­hoch­druck, Gewichtszunahme, Kopf­schmer­zen, Schlaflosigkeit und Diabetes können die Folge sein. CBD wird nachgesagt, dass es die Aus­schüt­tung von Adrenalin hem­men kann und so zur Ent­span­nung beiträgt. 

Cortisol:

Auch das Stresshormon Cortisol wird durch die Einnahme von CBD beeinflusst. Der Organismus schüt­tet es aus, um den Körper zu schüt­zen. Es wirkt stark ent­zün­dungs­hem­mend, doch eine Über­pro­duk­tion kann zu einem ge­schwäch­ten Immun­system beitragen. CBD kann dabei helfen, den Stress­kreis­lauf zu durchbrechen, indem es die Ausschüttung von Cortisol reguliert.

Neurotransmitter Anandamid:

Auch der Neuro­trans­mitter Anandamid (AEA) soll durch CBD an­ge­sprochen werden. Er zählt zu den körper­eigenen Canna­bi­noiden. Durch permanenten Stress wird die Produktion des Endocannabinoids gehemmt. Dadurch kann es zu einem unterdurchschnittlichen AEA-Spiegel im Körper kommen. Dies erschwert den Aus­stieg aus dem Stress­kreis­lauf, denn AEA übt eine entspannende Wirkung auf den Körper aus. CBD soll den AEA-Spiegel wieder anheben und auf­recht­erhalten können. So kann der Körper im Kampf gegen Stress durch CBD unterstützt werden.

 

Fazit:

Viele Wege doch das gleiche Ziel. CBD kann zusätzlich zu den oben genannten Methoden der Stressbewältigung und Entspannung eine wohltuende Wirkung haben. Es entspannt, beruhigt und steigert das Wohlbefinden. Auch durch einen besseren Schlaf, den CBD fördert, kann es Menschen mit Panikattacken helfen. Wir empfehlen also, CBD auszuprobieren und falls es hilft auch in geringen Dosen täglich einzunehmen. Es ist ein Nahrungsergänzungsmittel mit viel Potenzial, das jeden von uns positiv überraschen kann. Egal ob präventiv oder bei akutem Bedarf, es ist immer und überall einsetzbar. Neugierig? Dann probier es aus!

Isa

Isa

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