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Hautpflege mit CBD – Was du darüber wissen solltest

By Juni 21, 2020Juni 30th, 2020No Comments

Die Haut (Cutis) bedeckt die äußere Oberfläche unseres Körpers und ist überlebenswichtig. Sie ist dehnbar und elastisch, grenzt den Organismus gegen die Außenwelt ab und schützt ihn vor Austrocknung, Krankheitserregern und Sonnenlicht. Die Haut besteht aus verschiedenen Bestandteilen wie Eiweiß, Wasser, Lipiden und Mineralien.

Unsere Haut verändert sich im Laufe des Lebens ständig und regeneriert sich circa einmal im Monat neu. Die Haut hat verschiedene Funktionen. Sie ist eine Schutzbarriere gegen Umwelteinflüsse, also nimmt sie Signale von außen auf und leitet diese an das Nerven – und – Immunsystem weiter. Außerdem ist sie auch ein neuroendokrines Immunorgan, das Hormone produziert.

Das Abwehrsystem der Haut umfasst physikalisch-chemische, immunologische und mikrobiologische Barrieren. Es kommuniziert also mit Immunzellen und anderen Zelltypen wie Keratinozyten, Fibroblasten, Melanozyten, Sebozyten, Adipozyten, … Diese Zellen besitzen Rezeptoren, die Krankheitserreger erkennen. Daraufhin produzieren sie verschiedene antimikrobielle Peptide und Lipide sowie pro- und anti-inflammatorische Zytokine und Chemokine, die die lokale Immunantwort steuern.

Aber was soll CBD nun damit zu tun haben? Rufen wir uns nochmal kurz das Endocannabinoidsystem (ECS) ins Gedächtnis…

Das Endocannabinoidsystem

Das ECS besteht aus Cannabinoidrezeptoren – hier wird zwischen CB1 und CB2 Rezeptoren unterschieden. Phytocannabinoide, wie Cannabidiol (CBD) und Tetrahydrocannabinol (THC), sind Cannabinoide, die von Natur aus in der Hanfpflanze vorkommen und das Endocannabinoidsystem beeinflussen können. Sie stimulieren oder aktivieren die CB1 und CB2 Rezeptoren. So werden verschiedene zelluläre Aktivitäten in gesteuert. Während sich im Gehirn hauptsächlich CB1 – Rezeptoren finden lassen, die die Reizweiterleitung beeinflussen, finden sich auf der Haut sowohl CB1- als auch CB2-Rezeptoren. Das erklärt, warum CBD auch bei der Behandlung von Hautproblemen so effektiv ist. Außerdem interagiert es auf natürliche Weise mit dem menschlichen Körper, und unterstützt den Körper bei der Selbstregulierung.

CBD bei Hautproblemen

CBD-Hautpflegeprodukte sind im Trend, deshalb stellen immer mehr Marken Kosmetikprodukte mit CBD her. CBD verleiht der Haut eine weitere Schutzschicht, die nicht nur Krankheiten abwehrt, sondern auch vor Umwelteinflüssen schützt. In einer Studie aus dem Jahr 2015, welche im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht wurde, wurde belegt, dass CBD die Talgproduktion reguliert, wenn es äußerlich angewendet wird. Es hemmt also die Talgproduktion, wenn zu viel Talg produziert wird und es fördert sie, falls die Haut zu trocken ist. Außerdem spendet CBD Öl Feuchtigkeit und glättet die rauen Hautstellen auf der Hautoberfläche. Laut einigen Erfahrungsberichten konnten einige Personen ihren Tennisellenbogen mit CBD erfolgreich behandeln. Eine weitere Studie von 2010 fand heraus, dass CBD entzündliche Zytokine und Chemokine unterdrückt.

CBD wirkt bekanntlich entzündungshemmend, antibakteriell und beruhigend. Es kann daher auch für chronische Entzündungen wie Akne, Schuppenflechte und Neurodermitis eingesetzt werden. Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die mit entzündlichen Veränderungen der Haut und starkem Juckreiz einhergeht. Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die zu schuppenden, juckenden Veränderungen der Haut führt. Betroffen sind vor allem Knie, Ellbogen und Kopfhaut.

Weitere Benefits für deine Haut

CBD-Öl ist ein Wundermittel in der Hautpflege. Es ist reich an Vitamin E, dieses leistet einen wertvollen Beitrag zum Zellschutz und schützt die Haut vor freien Radikalen. Damit kann Falten vorgebeugt und ein jugendliches Hautbild erhalten werden – das Geheimnis für Anti-Aging also?

Die in Hanföl enthaltenen hautschützenden Antioxidantien Vitamin A und E können die Zellerneuerung unterstützen und den natürlichen Alterungsprozess verlangsamen. Auch der hohe Gehalt an Magnesium, Kupfer, Zink oder Kalzium wirkt sich förderlich auf eine reine und schöne Haut aus. Der natürliche Pflanzenfarbstoff Chlorophyll fördert die Entgiftung des Körpers und Schönheit kommt ja bekanntlich auch von innen. Dies spiegelt sich in einem reinen und gesunden Teint wider. Carotinoide verhelfen zusätzlich zu frischer und jugendlicher Haut.

CBD fördert die Narbenrückbildung und Wundheilung

CBD könnte auch bei dem Rückbildungsprozess von Narben eine Rolle spielen. Dass es die Bildung von Narben und die Wundheilung beeinflusst, konnten Forscher bereits nachweisen. Es ist also empfehlenswert frische Wunden bereits mit CBD zu behandeln, um unkontrolliert wucherndes Narbengewebe zu vermeiden. CBD besitzt entzündungshemmende, antiseptische und schmerzlindernde Eigenschaften. Dies sollte also auch eine schnellere Heilung offener Wunden fördern. Eine Fallstudie untersuchte drei Patienten, die unter Dermatitis ulcerosa litten, einer schmerzhaften Erkrankung der Haut, bei der es großflächig zur Bildung eines Geschwürs und zu einem Absterben der Haut kommt. Alle drei Patienten erhielten zur äußerlichen Anwendung ein CBD-Öl. Die drei Patienten berichteten nach der Anwendung von deutlich geringeren Schmerzen, einer sehr rasch eintretenden Schmerzlinderung (innerhalb von fünf Minuten nach der Anwendung auf der Haut) und einer Reduktion der Dosis von Opioiden, die sie vorher genommen hatten.

Isa

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