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CBD für Hunde

By Mai 5, 2020Mai 13th, 2020One Comment

Kann ich meinem Hund CBD geben?

Natürlich will jeder von uns nur das Beste für seinen Liebling. Dementsprechend fühlt man sich sehr unwohl, wenn man weiß, dass es dem eigenen Tier nicht gut geht und es auch nicht mit Worten erzählen kann, wie es sich genau fühlt. CBD bietet sich hier an, da es keine negativen Nebenwirkungen mit sich bringt und einen Allrounder für viele gesundheitliche Beschwerden darstellt.

Wie wirkt CBD bei Hunden?

Nicht anders als beim Menschen. Das Endocannabinoid-System, also die CB1 und CB2 Rezeptoren, die im ganzen Körper (Gehirn, Nervensystem, Drüsen, Verdauungstrakt, Haut, Gewebe, etc.) verteilt sind, werden durch CBD stimuliert. Das funktioniert bei Hunden genauso wie bei Menschen. Wenn das körpereigene Cannabinoid-System aktiviert wird, versucht es den Körper zu regulieren und in Balance zu halten. Dies wirkt sich auf den Appetit, die Gelassenheit und den Schlaf deines Hundes aus. Wenn dein Tier zum Beispiel gestresst ist, Angst oder Schmerzen hat, könnte CBD helfen. Der Körper aller Wirbeltiere, zu denen auch Hunde gehören, produziert selbst Cannabinoide doch in Form von Öl verabreichtes CBD kann das körpereigene System unterstützen, falls dieses selbst nicht genug Cannabinoide produziert. Eine Störung kann unterschiedliche Ursachen haben, welche oft schwer festzustellen sind. Das Tier könnte durch die Einnahme ausgeglichener werden und der Körper wieder in sein natürliches Gleichgewicht finden. Klinische Studien zeigen, dass die Verabreichung von CBD bei der Behandlung unterschiedlicher Tiere gute Ergebnisse bringt, zum Beispiel bei Hunden, Katzen und Pferden. Besonders, wenn CBD-Öl unterstützend zur normalen medizinischen Versorgung verabreicht wird.

Die Bioverfügbarkeit von CBD schwankt bei Hunden zwischen 13 und 19 Prozent. Dieser relativ geringe Wert ist das Resultat des sogenannten First-Pass-Effekts, bei dem ein Großteil der Substanz bereits bei dem ersten Weg durch die Leber von Enzymen aufgespalten wird. Dennoch sehen Wissenschaftler die orale Einnahme von CBD-Öl bei Hunden als wirksamste Darreichungsform im Vergleich zu Kapseln oder Salben. Trotzdem solltest du deshalb darauf achten, CBD-Präparate mit höchstmöglicher Bioverfügbarkeit zu kaufen. Dazu zählen die Vollspektrum CBD-Öle. Da sie Cannabinoide, Terpene und Flavonoide der Hanfpflanze enthalten kann das CBD seine volle Wirkung besser entfalten. (Siehe Entourage Effekt)

Wann kann ich meinem Hund CBD geben?

Wir empfehlen CBD für dein Haustier in folgenden Fällen:

–              Angstzustände und Stress

–              Chronische Schmerzen

–              Nervenkrankheiten (z.B. epileptische Anfälle)

–              Altersprobleme (z.B., wenn der Hund physisch eingeschränkt ist und Schmerzen beim Gehen hat)

–              Verdauungsprobleme

–              Immunkrankheiten oder ein schwaches Immunsystem

–              Schmerzen

–              Langsame Wundheilung

–              Krebs

–              Hautprobleme (z.B. Juckreiz, Schuppen, Haarausfall und Ekzeme)

 

Vertragen Hunde THC?

CBD-Öl erhält immer weniger als 0,2% THC. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und wird von zertifizierten Händlern streng kontrolliert. Daher sind die Effekte zu vernachlässigen.

Ist CBD zur Behandlung von Arthrose bei Hunden geeignet?

Eine Studie zeigt, dass bei Hunden nach der Einnahme von CBD-Öl eine “signifikante Abnahme der Schmerzen” bei Arthrose (Osteoarthritis) beobachtet wird. Die Arthrose ist nicht nur unter Menschen, sondern insbesondere auch unter Hunden weit verbreitet. Fehlbelastungen oder Überbelastungen können dazu führen, dass der Knorpel abgebaut wird. Doch nur der Knorpel ermöglicht flüssige Bewegungen und eine schmerzfreie Belastung der Gelenke. Gerade Hunde, die von Natur aus einem starken Bewegungsdrang unterliegen, leiden sehr unter dieser Erkrankung. In einer in der USA durchgeführten Studie, wurden die Effekte von CBD auf Arthrose bzw. Osteoarthritis bei Hunden untersucht. Schließlich konnte folgendes festgestellt werden:

“[…] Klinisch zeigte das Verfahren “Canine Brief Pain Inventory” (Canine BPI) und die Hudson-Aktivitätswerte eine signifikante Abnahme der Schmerzen und eine Zunahme der Aktivität (p < 0,01) mit CBD-Öl. Die tierärztliche Beurteilung zeigte eine Abnahme der Schmerzen während der CBD-Behandlung (p < 0,02). Von den Besitzern wurden keine Nebenwirkungen berichtet […]. Diese pharmakokinetische und klinische Studie legt nahe, dass 2 mg/kg CBD zweimal täglich dazu beitragen können, das Wohlbefinden und die Aktivität bei Hunden mit Osteoarthritis zu erhöhen.” (Übersetzung des Autors)

 

Dosierung und Anwendung von CBD-Öl für Tiere

Die Dosierungen von CBD-Öl für Tiere sollten immer mit dem Körpergewicht des Tieres abgestimmt werden. Wie beim Menschen empfehlen wir auch bei Tieren mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und sie nach und nach zu erhöhen, bis die gewünschte Wirkung eintrifft. Bei leichten Erkrankungen liegt die ideale Dosis bei 2 Tropfen pro 5kg Körpergewicht.

 

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