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Rauchfrei werden durch CBD

August 08, 2021 4 min Lesezeit

Rauchfrei werden durch CBD

Dank CBD mit dem Rauchen aufhören? Das hört sich im ersten Moment an, als hätte sich die Branche wieder mal einen vorteilhaften Aspekt des Wundermittels „CBD“ aus dem Ärmel geschüttelt. Das ist jedoch nicht der Fall. Tatsächlich ist es möglich, mithilfe von CBD-Produkten rauchfrei zu werden. Wie das geht und welche Wissenschaftlichen Erkenntnisse der Annahme zugrunde liegen, erfährst du in diesem Blogeintrag.

Auch wenn inzwischen immer weniger Menschen zur Zigarette greifen, könnte es bis zum Jahr 2025 immer noch rund 16,2 Millionen deutsche Raucher über 15 Jahren geben1. Dabei ist Rauchen das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland, an dem Jahr für Jahr über 127.000 Menschen sterben2. Die schädlichen Aspekte des Rauchens sind den meisten bewusst. Dennoch fällt es vielen schwer aufzuhören. Regelmäßiges Rauchen ist nun mal eine Sucht. Viele Raucher, die genug von der Zigarette haben und aufhören wollen, haben schon eine Reihe an Versuchen unternommen, um es endgültig sein zu lassen. Cannabidiol stellt hier eine weitere Möglichkeit dar, die dir helfen kann, den Weg in ein rauchfreies Leben zu finden.

 

Was passiert im Körper beim Rauchen einer Zigarette?

Vom ersten Zug an der Zigarette bis hin zum Ausdrücken dieser im Aschenbecher passieren innerhalb unseres Körpers zahlreiche Dinge. Beim Inhalieren des Rauches gelangt giftiger Feinstaub in Mund- und Rachenbereich und in die Lunge. Dies kann zu Entzündungen an der Zunge und den Schleimhäuten führen3. Außerdem werden die Flimmerhärchen in Lunge und Nase lahmgelegt, was dazu führt, dass Staub und Dreck schlechter gefiltert und Schleim nicht mehr abtransportiert werden kann4. Zudem führt Rauchen dazu, dass sich Arterien und Venen verengen und so weniger Sauerstoff zu den Organen transportiert werden kann5. Das Nervengift Nikotin setzt für eine kurze Zeit Dopamin frei, sodass Rauchende sich entspannt und glücklich fühlen3. Dieser nette Nebeneffekt verfliegt allerdings nach einigen Minuten bereits wieder und oftmals wird dann zur nächsten Zigarette gegriffen. Darüber hinaus hindert Nikotin den Körper HDL-Cholesterin zu bilden; das „gute“ Cholesterin, welches das schädliche LDL-Cholesterin abbaut4. Nicht zuletzt entstehen beim Verbrennen von Tabak mindestens 250 Stoffe, die erwiesenermaßen krebserregend und giftig sind. Dadurch steigt die Gefahr an Krebserkrankungen verschiedenster Art zu erkranken um ein Vielfaches6.

Das war eine Reihe von guten Gründen, warum es sich lohnt, dem giftigen Glimmstängel endgültig den Rücken zuzukehren. Doch warum ist es trotzdem so schwer, nicht mehr zur Zigarette zu greifen? Der Grund: Tabakkonsum führt nicht nur zu einer körperlichen, sondern auch zu einer psychischen Abhängigkeit. Das im Tabak enthaltene Nikotin sorgt dafür, dass wir uns immer wieder nach dem oben genannten Glücksgefühl sehnen, dass durch das Rauchen einer Zigarette ausgelöst wird. Oftmals greift man zur Zigarettenschachtel, um Langeweile, Unruhe oder Stress zu bekämpfen. Hört man mit dem Rauchen auf, muss man mit unangenehmen Gefühlen auf andere Art und Weise umgehen und sich mit dem entstandenen Suchtdruck auseinandersetzen. Hier ist Willpower gefragt, denn nur wer wirklich aufhören will, schafft das auch auf lange Sicht.

 

Das sagt die Wissenschaft

Eine Studie aus dem Jahr 20137 untersuchte die Anwendung von CBD bei Rauchern, die mit dem Rauchen aufhören wollten. Die damalige Studie umfasste eine sehr kleine Stichprobe von nur 24 TeilnehmerInnen. Die eine Hälfte (n= 12) bekam einen Inhalator mit CBD, die andere Hälte (n=12) bekam ein Inhalator mit einem Placebo. Die TeilnehmerInnen wurden anschließend angewiesen, den Inhalator immer dann zu nutzen, wenn sie das Bedürfnis verspürten, eine Zigarette zu rauchen. Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass diejenigen Probanden mit CBD-Inhalatoren etwa 40% weniger Zigaretten rauchten als die Vergleichsgruppe mit dem Placebo. Das könnte mit dem CB1-Rezeptor des Endocannabinoid-Systems (ECS) zusammenhängen. Das im Vaporizer enthaltene CBD dockt an den CB1-Rezeptor und unterstützt dort das ECS bei der Regulation verschiedenster Prozesse im Körper wie Appetit, Stimmung und Emotion. Das Arzneimittel Rimonabant8 wirkt auf ähnliche Art und Weise und wurde oftmals zur Raucherentwöhnung verschrieben, kann jedoch ernste neuropsychologische Nebenwirkungen auslösen9.

Eine weitere Studie aus dem Jahr 20189untersuchte ebenfalls, ob sich CBD eignet, um Personen das Rauchen abzugewöhnen. An der Studie nahmen insgesamt 30 Probanden teil. Ein Teil erhielt 800mg CBD, während eine Vergleichsgruppe lediglich ein Placebo einnahm. Danach sahen sich alle Probanden Fotos an, die unter anderem mit dem Rauchen von Zigaretten verknüpft waren. Hier wollten die WissenschaftlerInnen herausfinden, inwiefern sich das Verlangen nach einer Zigarette in der CBD-Gruppe und in der Placebo-Gruppe unterschied. Das Ergebnis: Die Gruppe, die zuvor CBD eingenommen hatte, verspürte weniger Verlangen nach Zigaretten als die Vergleichsgruppe mit dem Placebo.

 

Und was nun?

Leider existieren zum jetzigen Zeitpunkt kaum Studien zur Rauchentwöhnung mit CBD. Die beiden eben genannten Studien heben jedoch das Potenzial von Cannabidiol bei der Raucherentwöhnung hervor. Unangenehme Gefühlslagen wie innere Unruhe, Stimmungsschwankungen oder Stress können mithilfe von CBD-Produkten wie unseren Vollspektrum CBD-Ölenauf sanfte Art und Weise reguliert werden. Zudem kann eine regelmäßige Einnahme von CBD bei der Raucherentwöhnung dazu führen, dass es zu keiner starken Gewichtszunahme kommt, da das angedockte CBD an den CB1-Rezeptoren das Hungergefühl stabilisiert. Hierfür reicht es, wenn du jeweils morgens und abends ein paar Tropfen unter deine Zunge gibst und diese dort für mindestens 30 Sekunden einwirken lässt. Cannabidiol ist mit Sicherheit kein Wundermittel, kann den Weg in dein neues, rauchfreies Leben jedoch etwas leichter gestalten.

 

Quellen

1Statista: Anzahl der Raucher in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2025 (August 2015), URL: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/596628/umfrage/anzahl-raucher-in-deutschland/  (Stand: 02.08.2021)

2Bundesministerium für Gesundheit: Rauchen(08.01.2021), URL: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/r/rauchen.html (Stand: 27.07.2021)

3Linda Babst, Women’s Health: Was passiert im Körper beim Rauchen? (16.11.2016), URL: https://www.womenshealth.de/health/gesund-leben/was-passiert-im-koerper-beim-rauchen/

4Nicole Hery-Moßmann, Chip: Die Wirkung von einer Zigarette auf den Körper: Das richtet schon ein Glimmstängel bei Ihnen an (30.10.2019), URL:https://praxistipps.chip.de/die-wirkung-von-einer-zigarette-auf-den-koerper-das-richtet-schon-ein-glimmstengel-bei-ihnen-an_99512 (Stand: 30.07.2021)

5Rauchfrei: Folgeschäden: Dein Körper raucht mit, URL:https://www.rauch-frei.info/werde-rauchfrei/folgeschaeden-dein-koerper-raucht-mit.html?pk_campaign=Goo-Ads-ju-gesundheit-suche (Stand: 26.07.2021)

6Melanie Wilberg/Marcus Anhäuser, TK Die Techniker: Die Folge des Rauchens (24.01.2020), URL:https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/sucht/schaeden-rauchen-2015614?tkcm=aaus (Stand: 02.08.2021)

7Celia Morgan et al, Addictive Behaviors: Cannabidiol reduces cigarette consumption in tobacco smokers: Preliminary findings(2013)https://www.alchimiaweb.com/blogfr/wp-content/uploads/2016/06/Morgan-Das...Kamboj-2013.-CBD-reduces-cigarette-consumption.pdf (Stand: 02.08.2021)

8Deutsche Apotheker Zeitung: Kardiovaskuläres Risikomanagement: Mit Rimonabant gegen Übergewicht und Rauchen (14.03.2004), URL:https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2004/daz-12-2004/uid-11637 (Stand: 28.07.2021)

9Chandni Hindocha et al, Wiley Online Library: Cannabidiol reverses attentional bias to cigarette cues in a human experimental model of tobacco withdrawal(01.05.2018), URL:https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/add.14243 (Stand: 02.08.2021)


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